Wochenende in Pravets

Mittwoch war in Bulgarien Nationalfeiertag. Am 06. September wird der Tag der Nationalen Einheit Bulgariens gefeiert. An diesem Nationalfeiertag wird der Einheit zwischen dem Fürstentum Bulgarien und der ottomanischen Provinz Ostrumelien in 1885 gedacht wird.

Wir haben diese Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende in Pravets genutzt.
Am Mittwoch sind wir los nach Pravets gefahren. Eine Stadt ca. 60 km nordöstlich von Sofia entfernt. Über die A2 ist man schnell dort. Die A2 ist eine besonders gut ausgebaute Autobahn und gehört zu den ersten in Bulgarien. Und das hat einen Grund.Todor Zhivkov, der langjährige Premierminister von Bulgarien wurde in Pravets geboren.Nicht alle Straßen sind so gut ausgebaut. Es gibt heftige Löscher in den Straßen und es schon angeraten einen wachen Blick auf die Straße zu haben.
Als Beifahrerin konnte ich allerdings die Landschaft geniessen.
Schon kurz nach dem Flughafen von Sofia tauchen riesige Sonnenblumenfelder auf. Es ist gerade Erntezeit. 6 große Machinen fuhren bei der Ernte nebeneinander.
Sonnenblumenöl ist das in Bulgarien meistgenutzte Öl. Olivenöl, Rapsöl usw. werden noch nicht so verwendet. Das ist mir auch schon beim Einkaufen aufgefallen. Dieses Jahr gibt es wohl eine besonders gute Ernte auf dem Balkan. Für Bulgarien wird dieses jahr mit einem Zuwachs gegenüber 2016 von mehr als 15 % gerechnet.

 

Pravets ist eine kleine Stadt mit ca. 4500 Einwohnern. Vermutlich weil es der Geburtsort des oben erwähnten kommunistischen Parteichefs ist, wurde die erste bulgarische Computerfabrik in Prawez (1982) gebaut. Die dort produzierten Computer hießen ebenfalls Prawez. Die Computerfabrik ist seit Mitte der 1990er Jahre stillgelegt. Es gibt noch einen Campus und u.a. ein technisches Gymnasium welches auf Computersysteme und Computertechnologie spezialisiert ist.

Wir haben auch ein großes Gebaude von Siemens dort gesehen. Schön gelegen auf einem Hügel mit Blick über das Tal und den Golfplatz. Der Golfplatz ist eine der wenigen „Sehenswürdigkeiten“ in Pravets. Der Golfplatz wurde vom Besitzer, angeblich dem reichsten Mann Bulgariens, reich geworden mit Öl, erbaut.

Die Fußgängerzone, ursprünglich groß ausgelegt, ist heutzutage eine verweiste triste Straße im Zentrum. Die meisten der kleinen Geschäfte stehen leer. Eine kleine Apotheke hatte offen. Ohne Problem bekam ich dort meine Schilddrüsentabletten,  schickte mich aber wegen des zweiten Medikament nach Sofia. (Ich habe mir schon des öfteren die Frage gestellt, wie das mit diesen vielen, vielen Apotheken in Sofia funktioniert. Die Dichte in der Innenstadt ist wirklich auffällig. Eine Idee war, dass tatsächlich viele Medikamente nur in Sofia erhältlich sind).

Statt den direkten Weg über die Autobahn zurück zufahren sind wir über Land erst nach Norden und dann nach Sofia gefahren. Zunächst sind wir durch ein paar kleine Orte, Provinzstädte, Dörfer gefahren. Der Unterschied zur Hauptstadt ist mehr als offensichtlich. In den Arbeitersiedlungen (4-8 stöckige Häuser) lagen rund um die gesamten Gebäude Holzscheide aufgestapelt für den kommenden Winter. Letztes Jahr war in Bulgarien ein aussergewöhnlich langer und harter Winter. 2013 sind die Preise für Heizkosten stark angestiegen und die Bewohner hatten damals große Mühe überhaupt heizen zu können.

Nachdem ich noch darüber nachdenke und bevor ich meinen Fotoapparat herausgekramt habe geht es weiter. Wir fahren bis zum Iskar, dem längsten in Bulgarien entspringendem Fluss, einem rechtsseitigen Zufluss der Donau. Landschaftlich kann ich mich immer wieder hier in Bulgarien begeistern. Wie hier, an den Ritlite Felsen. Diese haben ihre Namen erhalten, weil sie das Volk an  die Wagenleitern (=Ritlite) an den Seiten der Ochsenkaren erinnert haben. Es sind wohl die interessantesten Naturdenkmäler in der Schlucht des Flusses. Die steil nach oben gerichteten Wände fangen unten beim Fluss an und erheben sich nach und nach bis zu einer Höhe von 200 – 500 m. Das Volk hat sie mit Wagenleitern verglichen und hat ihnen diesen Namen gegeben. Diese vertikalen Wände sind aus Kalksteinen aufgebaut, also gebildet aus den Skeletten verstorbener Korallen und Krusten von Sedimentgesteinen. Die Ritlite stellen eine wirklich eindrucksvolle Ansicht dar.

 

 

Adlernest in den Klippen

Aber auch die weitere Fahrt am Iskar entlang bietet immer wieder schöne zum Teil auch pritoreste Ausblicke. Von weitem sah es aus wie ein Kreuz. Konnte das eine Aussichtsplattform sein? Tatsächlich handelt es sich bei diesem seltesamen Ort da oben um eine Schutzhütte für Alpinisten. Das winzige Haus in den Klippen wird „Adlernest“ genannt

 

 

Auf der Fahrt haben wir einige Fuhrwerke gesehen. Auch in Sofia habe ich schon eines gesehen. Aber dieses war das erste, welches von einem Esel gezogen wurde.

 

Vitoscha-Gebirge: Ausflug mit dem Gondellift

Sofia ist die zweithöchste Hauptstadt in der Europa. Das Stadtzentrum von Sofia liegt nur 10 km vom Vitoscha-Gebirge entfernt und ist das Naherholungsgebiet der Sofioter. Im Winter ist es das Skigebiet, im Sommer das Wandergebiet.

Am Sonntag sind wir mit dem Gondellift hinauf nach Alepo gefahren.

 

Text wird noch ergänzt

 

Kultur/Kochen, Kommunikation, Kontakte II

Donnerstag abend sind wir zu „Deutsch in der Kneipe: der deutsche Stammtisch in Sofia“ gegangen. Der dieses Mal zusammen mit dem internationalem Stammtisch stattfand und zwar ….. in einer spanischen Bodega mit Live Flamencomusik, Sangria und Tapas.

Die Bodega ist nicht weit von unserer Wohnung in einer Parallelstraße zum Vitoschaboulevard. Wie sehr viele Restaurants hier in Sofia hat auch die Bodega eine große, schöne Terrasse.

Begrüßt wurden wir von Carlos, der so etwas wie ein Lokalmatador ist. Er ist Party- und Eventmanager, kommt aus Mexiko und ist hier in Bulgarien hängen geblieben. Wie einige Gäste sagten, kennt er in Sofia jeden. Und wenn wir einen Kontakt oder sonst etwas benötigen, sollten wir uns an Carlos wenden. Auf jeden Fall hat er uns schnell mit ein paar deutschsprechenden Personen bekannt gemacht. Die meisten haben in Deutschland z.B. Architektur, IT, Ingenieur studiert oder für einige Jahre in Deutschland gearbeitet. Es war eine recht inspirierende Atmosphäre. Aber auch ein wenig anstrengend für mich mit den schnellen Wechseln zwischen Englisch und Deutsch und den jeweiligen Slangs. Einen Iren konnte ich mit seinem breitem Englich fast gar nicht verstehen. Nach zwei Stunden war meine Aufnahmekapazität erreicht und wir sind gegangen. Mit ein paar ersten Kontakten und dem Gefühl nochmals wieder zu kommen.

„Deutsch in der Kneipe: der deutsche Stammtisch in Sofia“ findet jeden Donnerstag mit wechselnden Lokalitäten statt.

 

 

Kultur/Kochen, Kommunikation, Kontakte I

Inzwischen bin ich seit über einer Woche wieder zurück in Sofia.

Die Zusammenfassung der letzten Woche kann ich überschreiben mit

„Kultur/Kochen, Kommunikation, Kontakte“

Mariya, eine Kollgegin meines Mannes, hatte am Mittwoch Namenstag. Und uns zum Abendessen eingeladen. Nicht einfach so. Es gab typische bulgarische Spezialitäten und alles wurde an dem Abend, den wir gemeinsam mit ihr und ihren beiden sehr sympathischen Freundinnen verbringen durften, frisch zu bereitet.

Es war ein Vorgeschmack zu unserem bulgarischen Kochkurs, den Mariya uns gemeinsam mit ihrer Familie, Mutter und Großmutter geben wollen.

 

Kultur = es wird Namenstag gefeiert

Wir sind sehr herzlich von Mariya und ihren Freundinnen aufgenommen worden.

Das Wohngebiet ist etwas ausserhalb und sieht auf den ersten Blick nach Plattenbau aus. Dabei sind die Wohnungen erst ca.10 Jahre alt. Die Wohnung an sich sieht aus wie sie in Deutschland auch aussehen könnte. In Spanien sind die Zimmer auf jeden Fall in der Regel kleiner, insbesondere die Kinderzimmer.

Die 3 Freundinnen haben alle an der Sofioter Univerität „Hl. Kliment Ohridski“ studiert und einige Jahr im Ausland gelebt. Brüssel, Amsterdam, Schweiz

Der Abend war sehr kurzweilig und ging sehr schnell vorbei.

 

Als Vorspeise gab es Tarator eine Kalte Gurkensuppe. Ein wunderbares Erfrischungsmittel bei der Sommerhitze. Ich war überrascht, wie leicht und schnell Tarator zubereitet wird.

Zutaten für 4 Personen:

2 Becher Joghurt (2 x 400 g)

2 Salatgurken

4-6 Zehen Knoblauch, Dill, 3-4 Walnüsse

Öl, Salz

Die Gurken schälen und sehr klein schneiden. Den Knoblauch, den Dill und die Walnüsse kleinhacken. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Den Joghurt hinzugeben und rühren. Einen halben Liter kaltes Wasser dazu geben und gut rühren. Mit Salz und Öl abschmecken.

Anschließend gab es den obligatorischen Schopska Salat mit Tomaten, Gurke, Paprikaschoten und geriebenem Weißkäse.

Als Hauptgericht haben „wir“ die beliebte bulgarische Banitza mit Ziegenkäse zubereitet.

 

TEIG: 1 kg Mehl, Salz, 1 1/2 Tassen Wasser.

FÜLLUNG: 400 g frischer salziger (Ziegen-)käse, 4 Eier, 500 g Joghurt, 1/2 TL Backpulver und zum Bestreichen: 100 g Butter.

ZUBEREITUNG:

Weichen Teig zubereiten, 1 Stunde ruhen lassen, dann in ziemlich dünne Blätter ausrollen  Eier mit einer Gabel kräftig verrühren, dann Backpulver, Joghurt und zerkrümelte Käse zugeben, gut mischen. Arbeitsfläche mit einer Scheibe Teig belegen, diese zuerst mit flüssiger Butter, dann mit einer Schicht der Eier-Käse-Mischung bestreichen. Eine Teigplatte darauf legen, mit flüssiger Butter und dann mit Eier-Käse-Mischung bestreichen, usw. mit einer Schicht Eier-Käse-Mischung abschließen. Zu einer Rolle aufrollen, diese in eine ausgebutterte Gratinform legen und im Ofen bei mittlerer Temperatur backen (eine Schale mit Wasser im Ofen beistellen). Nach dem Backen mit Tuch abdecken, damit der Teig weicher wird.

Wir haben fertige Teigblätter benutzt. Damit ging das super easy und schnell.

Und geschmeckt hat das! Total fluffig, weich, köstlich!

 

 

Kultur/Kochen, Kommunikation, Kontakte III

Heute habe ich mich mit Sabka zum Mittagessen getroffen. Ein typischer Treffpunkt in Sofias Innenstadt ist der Justizpalast am Anfang des Vitoschaboulevard. Ein monumentaler Bau mit breitem Treppenaufgang über die gesamte Länge des Gebäudes, die von zwei großen Löwenstatuen flankiert wird.

Von dort aus sind wir an einem Priesterseminar vorbeikommend zu Cactus einem Resturant gegangen. Dort haben wir tatsächlich als Vorspeise eine spanische Gazpacho gegessen. Während des Essens haben wir uns über das Leben in Bulgarien, Arbeiten, die Türkei und ihre Grenze zu Bulgarien unterhalten

Anschließend hat Sabka mir in der Nähe des Frauenmarktes einen der in Sofia sehr seltenen Wollläden gezeigt. Das besondere und warum wir überhaupt dorthin gegangen sind, ist dass es dort ganz dickes Garn gibt. Damit kann man Teppiche oder dicke Wolldecken stricken. Ihre Großmutter hat gestrickt und es wohl auch einmal ihr, ihren vier Cousinen und einem Cousin gezeigt. Aber nur der Cousin ist dabei geblieben. Aber in der nächsten Generation galt man als arm, wenn man selbstgestrickte Sachen anzog und das Stricken war nicht en vogue. Sie konnte es kaum glauben, dass wir Mädchen in meiner Jugend im Schulunterricht gestrickt haben und das geduldet wurde. Sabka hat wohl vor 2 Jahren durch ihren Cousin angestossen das Stricken begonnen. Sie hat an einem Projekt teilgenommen, die für Frühchen Kleidung und Abdeckungen für die Brutkästen gestrickt haben. Sie wollte mich einladen auch daran teilzunehmen, aber das Projekt läuft diese Woche aus.

In der Nähe des Wolllädchens zeigte sie mir einen weiteren Laden, der mir nicht unter all den anderen Läden aufgefallen wäre. Der Laden verkauft Kleidung von renomierten Marken, bei der die Label entfernt wurden. Wie auch immer die Kleidung dahin kommen mag?

 

 

 

Tarragona Trödeln

Beim Abholen des Leihwagens bin ich zufällig an den Schaufenstern eines Lädchens vorbeigekommen, dass auf mich den Eindruck einer Art Trödelladens machte.

Und gestern bin dann mal dorthin spaziert. Der Laden liegt direkt am Halbmondplatz. Zumindest kenne ich den Platz nur unter diesem Namen, was wohl mit der Form des Platzes zu tun hat. Er sieht aus, wie die eine Hälfte eines Kreises oder etwas romantischer wie die Hälfte des Mondes. Richtig heißt er Placa General Prim.

 

 

Im Schaufenster habe ich ein kleines Fernglas gesehen. Zufälligerweise habe ich nach so etwas diese Woche schon im Internet gesucht. Ich will doch meine Schweinefamilie besser beobachten können. Und auch die Kreuzfahrtschiffe, die inzwischen jeden Freitag hier starten.

Überraschenderweise sah es im Laden dann ganz anders aus, als ich es erwartet hatte. Weniger Trödel, Möbel ect. Es gibt dort eher Elektronikzeugs, Handys, Spielekonsolen. Aber auch ein paar Fahrräder (auch Hollandräder), Musikinstrumente, Haushaltswaren.

Und ganz zufälligweise habe ich das Folgende gesehen:

Nach dieser Friteuse habe ich schon öfters geschaut. Aber mit über 200 € war sie mir für ein paar Mal im Jahr Pommes machen doch zu teuer.

Nach ausgiebigem und hartnäckigem Feilschen habe die Friteuse und das Fernglas günstig erstanden und unserem Haushalt einverleibt.

 

 

 

 

 

So läßt sich die Hitzeglocke über dem Mittelmeer ertragen

Es ist heiß …

aktuelle Nachrichten:

Hitzeglocke über Südeuropa

Afrikanische Heißluft schickt seit Tagen dem Mittelmeerraum eine länger und ungewöhnliche intensive Hitzewelle

Spanien: 42 Grad am Tag und tropische Nächte

Wir haben noch Glück. Dadurch das Tarragona direkt am Meer liegt, welches Wassertemperaturen von ca. 25-27 Grad hat, ist es hier noch zu ertragen. Es weht ab und an ein kühler Luftzug vom Meer her. Hier in Tarragona schwitzten wir aktuell bei bei Temperaturen von rund 32 Grad und Nachtwerten, die kaum unter die 25-Grad-Marke fallen. Tropische Nächte. Das schlaucht auf Dauer doch.

Bulgarien: viele Menschen mit Hitze-Beschwerden in der Klinik

Auch auf dem Balkan (z.B. Bulgarien) schießen die Temperaturen nach oben.

Die Behörden riefen gestern die zweithöchste Warnstufe für gefährlich hohe Temperaturen aus. In der Hauptstadt Sofia wurden 34 Grad gemessen. 1900 Menschen wurden wegen Hitze-Beschwerden im Krankenhaus behandelt, wie die Nachrichtenagentur Focus berichtete.

Und aus zuverlässiger Quelle weiss ich, dass in Sofia die Einkaufszentren zur Zeit vielbesuchte Orte sind. Den Klimaanlagen sei dank. Der Vitoschaboulevard ist wie leergefegt. Was aber auch am August liegt. Urlaubszeit in Sofia. Alle die können fahren ans Meer.

Aber auch in Tarragona flüchten sich die Leute in die Einkaufszentren. Heute war dazu ein Artikel in der Zeitung. Laut den Verkäuferinen kommen die Leute nur zum Abkühlen, nehmen zwar mal das ein oder andere Teil mehr oder weniger lust los in die Hand, aber kaufen nichts, sondern verweilen einfach nur.

Ich könnte jetzt noch kritisch etwas über das Klima und unseren Einfluß dazu einflechten, will aber lieber das Schöne zeigen.

Am Meer lässt es sich aushalten. Und in den letzten Tagen war das Wasser auch pillepalle glatt. Also zum Schwimmen gemacht. Ich liebe es.

 

Reus – Stadt des Handels und Modernisme

Reus liegt ca. 10 km von Tarragona entfernt im Landesinneren. Reus ist für den Modernisme (Katalanischer Jugendstil) bekannt.

Antoni Gaudi der bekannteste Vertreter des Modernisme wurde 1852 in Reus geboren.

{Es gibt sogar eine klitzekleine Verbindung zu der Familie Fages. Dazu aber an anderer Stelle mehr}

Aber auch der Flughafen in Reus ist insbesondere den Touristen der Costa Dourada bekannt.

Reus hat viele Gassen mit kleinen alt eingesessenen Geschäften. Es macht Spaß durch die Strassen und Gassen zu bummeln.

 

 

 

Den Blick auf die Fassaden schweifen zu lassen oder auf den Plätzen in den Cafes bei einem Cafe con leche oder stilgerechter bei einem Vermut zuverweilen. Reus ist nämlich auch die Stadt des Vermuts. Einige bekannte und gute Sorte kommen hierher, wie z.B. Miro oder Yzarguirre

Natürlich gibt es ein Museum Casa Gaudi, eine Route des Modernisme …

Und Samstags gibt es einen Flohmarkt.

 

An den Flohmarkt schließt sich in Richtung Markthalle aber auch ein Markt mit Klamotten und Haushaltsgegenständen an. Hier bekommt man Paellapfannen in jeder Größe oder die typische Porrons (Weinglasflaschen). Aber auch noch Kleintiere jeder Art. In Tarragon ist das letzte Woche verboten worden und die Aufregung unter den Marktleuten darüber ist groß.

 

Museum Modern Art

Museu D’Art Modern Tarragona

Klein, aber Fein

Das Museum liegt in der Altstadt. Es ist auf drei Häuser aus dem 18. Jahrhundert verteilt.

Eine kleine Oase in der Stadt. Gerade im Sommer bei den aktuellen Temperaturen.

Im Foyer gibt es diesen kleinen Ort der Ruhe. Nur der Brunnern plätschert.

Die bekannteste Arbeit ist aber wohl der Tapís de Tarragona, der Teppich von Tarragona. Eine Arbeit von Joan Miró zusammen mit Josep Royo.

Ursprünglich hatte Miro aus Dankbarkeit für die Behandlung seiner Tochter diesen Teppich dem Hospital de la Cruz Roja in Tarragona gegeben.

In der oberen Etage läuft eine sehenswerte Videoinstallation. Ansichten von Tarragaona (insbesondere der Rambla Nova) im Zeitraffer der letzten Jahrzehnten.