Reus – Stadt des Handels und Modernisme

Reus liegt ca. 10 km von Tarragona entfernt im Landesinneren. Reus ist für den Modernisme (Katalanischer Jugendstil) bekannt.

Antoni Gaudi der bekannteste Vertreter des Modernisme wurde 1852 in Reus geboren.

{Es gibt sogar eine klitzekleine Verbindung zu der Familie Fages. Dazu aber an anderer Stelle mehr}

Aber auch der Flughafen in Reus ist insbesondere den Touristen der Costa Dourada bekannt.

Reus hat viele Gassen mit kleinen alt eingesessenen Geschäften. Es macht Spaß durch die Strassen und Gassen zu bummeln.

 

 

 

Den Blick auf die Fassaden schweifen zu lassen oder auf den Plätzen in den Cafes bei einem Cafe con leche oder stilgerechter bei einem Vermut zuverweilen. Reus ist nämlich auch die Stadt des Vermuts. Einige bekannte und gute Sorte kommen hierher, wie z.B. Miro oder Yzarguirre

Natürlich gibt es ein Museum Casa Gaudi, eine Route des Modernisme …

Und Samstags gibt es einen Flohmarkt.

 

An den Flohmarkt schließt sich in Richtung Markthalle aber auch ein Markt mit Klamotten und Haushaltsgegenständen an. Hier bekommt man Paellapfannen in jeder Größe oder die typische Porrons (Weinglasflaschen). Aber auch noch Kleintiere jeder Art. In Tarragon ist das letzte Woche verboten worden und die Aufregung unter den Marktleuten darüber ist groß.

 

Museum Modern Art

Museu D’Art Modern Tarragona

Klein, aber Fein

Das Museum liegt in der Altstadt. Es ist auf drei Häuser aus dem 18. Jahrhundert verteilt.

Eine kleine Oase in der Stadt. Gerade im Sommer bei den aktuellen Temperaturen.

Im Foyer gibt es diesen kleinen Ort der Ruhe. Nur der Brunnern plätschert.

Die bekannteste Arbeit ist aber wohl der Tapís de Tarragona, der Teppich von Tarragona. Eine Arbeit von Joan Miró zusammen mit Josep Royo.

Ursprünglich hatte Miro aus Dankbarkeit für die Behandlung seiner Tochter diesen Teppich dem Hospital de la Cruz Roja in Tarragona gegeben.

In der oberen Etage läuft eine sehenswerte Videoinstallation. Ansichten von Tarragaona (insbesondere der Rambla Nova) im Zeitraffer der letzten Jahrzehnten.

 

 

Ausflug in das Piringebirge in Bulgarien

Wochenende – Zeit für einen spontanen Ausflug.

Dieses Mal geht es in das Piringebirge im Südwesten Bulgariens. Der Nationalpark Pirin liegt an der Grenze zu Mazedonien.

Wir wollten in den Wintersport- und Höhenkurort Bansko, der auch für die Spa – Hotelanlagen bekannt ist.

Am Sonntag ging es noch höher in das Gebirge. Da ein Triathlon stattfand (bei über 30° Grad wohlgemerkt) musste nicht nur auf die Kurven sondern auch auf die Radfahrer und Läufer geachtet werden.

Oben auf beinahe 3000 m war die Luft unglaublich. Rein, klar. Alles strahlte.

Ziel war der alteste Baum Bulgariens und damit auch einer der ältesten in Europa und gar in der Welt. Eine ca. 1500 Jahre alte Schlangenhautkiefer.

 

Schlangenhautkiefer