Rezepte

Kultur/Kochen, Kommunikation, Kontakte I

Inzwischen bin ich seit über einer Woche wieder zurück in Sofia.

Die Zusammenfassung der letzten Woche kann ich überschreiben mit

„Kultur/Kochen, Kommunikation, Kontakte“

Mariya, eine Kollgegin meines Mannes, hatte am Mittwoch Namenstag. Und uns zum Abendessen eingeladen. Nicht einfach so. Es gab typische bulgarische Spezialitäten und alles wurde an dem Abend, den wir gemeinsam mit ihr und ihren beiden sehr sympathischen Freundinnen verbringen durften, frisch zu bereitet.

Es war ein Vorgeschmack zu unserem bulgarischen Kochkurs, den Mariya uns gemeinsam mit ihrer Familie, Mutter und Großmutter geben wollen.

 

Kultur = es wird Namenstag gefeiert

Wir sind sehr herzlich von Mariya und ihren Freundinnen aufgenommen worden.

Das Wohngebiet ist etwas ausserhalb und sieht auf den ersten Blick nach Plattenbau aus. Dabei sind die Wohnungen erst ca.10 Jahre alt. Die Wohnung an sich sieht aus wie sie in Deutschland auch aussehen könnte. In Spanien sind die Zimmer auf jeden Fall in der Regel kleiner, insbesondere die Kinderzimmer.

Die 3 Freundinnen haben alle an der Sofioter Univerität „Hl. Kliment Ohridski“ studiert und einige Jahr im Ausland gelebt. Brüssel, Amsterdam, Schweiz

Der Abend war sehr kurzweilig und ging sehr schnell vorbei.

 

Als Vorspeise gab es Tarator eine Kalte Gurkensuppe. Ein wunderbares Erfrischungsmittel bei der Sommerhitze. Ich war überrascht, wie leicht und schnell Tarator zubereitet wird.

Zutaten für 4 Personen:

2 Becher Joghurt (2 x 400 g)

2 Salatgurken

4-6 Zehen Knoblauch, Dill, 3-4 Walnüsse

Öl, Salz

Die Gurken schälen und sehr klein schneiden. Den Knoblauch, den Dill und die Walnüsse kleinhacken. Alle Zutaten in eine große Schüssel geben. Den Joghurt hinzugeben und rühren. Einen halben Liter kaltes Wasser dazu geben und gut rühren. Mit Salz und Öl abschmecken.

Anschließend gab es den obligatorischen Schopska Salat mit Tomaten, Gurke, Paprikaschoten und geriebenem Weißkäse.

Als Hauptgericht haben „wir“ die beliebte bulgarische Banitza mit Ziegenkäse zubereitet.

 

TEIG: 1 kg Mehl, Salz, 1 1/2 Tassen Wasser.

FÜLLUNG: 400 g frischer salziger (Ziegen-)käse, 4 Eier, 500 g Joghurt, 1/2 TL Backpulver und zum Bestreichen: 100 g Butter.

ZUBEREITUNG:

Weichen Teig zubereiten, 1 Stunde ruhen lassen, dann in ziemlich dünne Blätter ausrollen  Eier mit einer Gabel kräftig verrühren, dann Backpulver, Joghurt und zerkrümelte Käse zugeben, gut mischen. Arbeitsfläche mit einer Scheibe Teig belegen, diese zuerst mit flüssiger Butter, dann mit einer Schicht der Eier-Käse-Mischung bestreichen. Eine Teigplatte darauf legen, mit flüssiger Butter und dann mit Eier-Käse-Mischung bestreichen, usw. mit einer Schicht Eier-Käse-Mischung abschließen. Zu einer Rolle aufrollen, diese in eine ausgebutterte Gratinform legen und im Ofen bei mittlerer Temperatur backen (eine Schale mit Wasser im Ofen beistellen). Nach dem Backen mit Tuch abdecken, damit der Teig weicher wird.

Wir haben fertige Teigblätter benutzt. Damit ging das super easy und schnell.

Und geschmeckt hat das! Total fluffig, weich, köstlich!