Wein

Ausflug nach Melnik I

Dieses Wochenende hat es uns in das Weingebiet von Melnik gezogen.

Melnik liegt nur ca. 20 km von der griechischen Grenze entfernt.

Die Stadt Melnik ist zusammen mit dem historischen Museum, dem Kordopulos-Haus, dem Kloster Roschen und dem gleichnamigen benachbarten Dorf Roschen als Nummer 4 unter den 100 nationalen touristischen Objekten Bulgariens aufgelistet.

Auf der Fahrt vom Hotel in Sandanski nach Melnik begegneten wir diesen Landschönheiten.

 

Geplant hatten wir ein Wochenende mit Weinproben. Aber es wurde mehr ein Wochenende der Kultur.

Melnik ist die kleinste Stadt Bulgariens mit nur ca. 200 Einwohnern. Ja, Melnik hat Stadtrechte. Hat nicht vielmehr als eine Straße von wenigen hundert Metern länge und vielleicht 50 Häuser.  Neben dem Wein ist die Stadt für die Sandsteinpyramiden von Melnik bekannt. Melnik gelegen in einem Tal zwischen den Sandsteinfelsen erinnert mich ein wenig an Monschau, nur eben viel kleiner.

Wir haben uns das „Kordopulova Haus“ angesehen. Es ist das größte Gebäude aus der Zeit der sogenannten Nationalen Wiedergeburt in Bulgarien. Es wurde im Jahre 1754 errichtet und gehörte der wohlhabenden Familie Kordopulovi, die sich der Weinherstellung widmete.

Gästezimmer im Haus des Weinhändlers

Besonders beeindruckt hat mich eines der Gästezimmer. Ein Raum in einer Größe von ca. 10 x 8 m mit Sitzgelegenheiten entlang einer Fensterfront mit 12 bunten Glasfenstern, bunten Teppichen auf den Sitzplätzen und auf dem Boden.

Vom Keller des Gebäudes führten lange dunkle Gänge in den Felsen hinein. Hier wurden Weinfässer gelagert. Im Keller gab es auch eine Weinprobe.

So, Pause …. heute abend wird weiter geschrieben ……..