Coimbra – Fahrt nach Porto

Heute ging es weiter Richtung Porto.

Auf dem Weg haben wir in Coimbra gestoppt und einen Spaziergang durch die Stadt gemacht. Leider war Montag und die Museen und viele Sehenswürdigkeiten waren geschlossen. Aber die Stadt war interessanter als in den Reiseführern beschrieben.

Wieder waren viele Hügel bzw. Treppen um Spiel.

Jede Tür mit „Hausnummer“
Portal mit „Vorbogen“

Das Viertel um die 1290 gegründete Universität ist sehr großzügig und weitläufig. Die schönen Gebäude wurden als UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen (leider kein Foto auf dem Handy, nur auf der Kamera. Die bekannte Bibliothek könnten wir (wegen Montag) nicht besichtigen und habe sie nur im Autovorbeiflug gesehen.

Wir hätten uns gerne noch etwas länger in Coimbra aufgehalten. Es gibt noch so viele schöne kleine Gässchen und so viele kleine, meist traditionelle Geschäfte, aber wir mussten weiter zu unserem nächsten Ziel.

Nazaré – Ruhetag

Heute mal eher nix tun. Eine Stromtankstelle suchen – eine Herausforderung, da kaum vorhanden. Viel in Vorbereitung, aber noch nicht freigeschaltet. Auto ist wieder geladen und es kann am Montag weitergehen. Wir haben beschlossen die 2 Tage in Nazaré ruhig zu gestalten. Ein kleiner Spaziergang durch den Fischerort, am Strand mit Begegnung einer zu hohen Welle, im Vorbeigehen eine Tanzveranstaltung gesehen und am Abend ein Restaurantbesuch mit einem Fischteller für zwei. PERFEKTER TAG!!!

Gasse in Nazaré
Waschhaus
Gestelle zum Fischtrocknen
Alte Fischerboote
Welle zu schnell und Hose nass
Fischerfamilie wartet auf Rückkehr
Tanzveranstaltung
Fischteller

Nazaré

Am späten Nachmittag sind wir in Nazaré eingetroffen und haben einen kleinen Spaziergang gemacht. Wir wohnen in einem Stadtteil oberhalb von Nazaré. Er ist mit einer Bahn verbunden. Unser erster Eindruck: das ist aber ein schönes Fleckchen hier. Die sehr hohe Klippe mit der tollen Aussicht – HUI! Wirklich schön!

und noch ein Kulturerbe

Merida

Heute stand wieder einmal Kultur auf dem Programm. Merida – alles voll von alten Steinen und viel „Zeugs“ von den Römern. Fangen wir mit etwas unspektakulären und doch sehr großem an:

Zirkus oder Rennbahn

Was für eine Fläche – riesig!! Es gibt noch Reste der Tribünen, aber das beeindruckende sind die Ausmaße.

Sieht aus wie eine Landebahn für Sportflugzeuge

Dann ging es Richtung Innenstadt. Hier stand das nächste Highlight

Wir fühlten uns an die Türkei (Aspendos), Bulgarien (Plovdiv) und Spanien (Cartagena) erinnert. Wie in Plovdiv ist auch dieses Theater noch in Verwendung. Ich kann mir die Atmosphäre sehr gut vorstellen

Direkt neben dem Theater befand sich das Amphitheater – wirklich nur einen Steinwurf. Auch dieses war noch gut erhalten. Man könnte in verschiedene Gänge und Zellen gehen.

Damit andere Städte richtig neidisch werden gab es – wieder daneben eine Vila „Casa del Anfiteatro“. Nichts besonderes … halt nur mit ein paar

Da weiß man gar nicht wo zuerst hinsehen.

Und weiter ging es. In der Stadt gab es noch weiter Überreste. Zum Beispiel den Tempel der Diane

Und noch etwas mit Säulen

Pórtico del foro

Mehr durch Zufall sind wir in einer Gasse auf eine Eisfabrik gestoßen. Auch aus der Römerzeit.

Und weil die Römer ja schon da waren, bauten sie noch eine Brücke als Verbindung der Emérita Augusta mit Tarragona. Sie gilt heute als die längste aus der Antike erhaltene Brücke. Zur Römerzeit überspannte das Bauwerk den Guadiana auf 62 Bögen mit einer Gesamtlänge von 755 m.

So … Jetzt sind wir geschafft. Zusätzlich zu diesen Haufen Kultur war das Wetter bestens. Blauer Himmel – genial – aber da wird das Laufen immer schwerer. Morgen geht es wieder nach Portugal Richtung Nazare zum surfen. 😉🏄

Extremadura

Heute war ein toller Tag. Das Wetter war perfekt!!! Und wir haben viel gesehen!!!

  1. Station – Cáceres
  2. Station – Parque Nacional de Monfragüe
  3. Station – Trujillo

Der alte Kern von Cáceres steht auf der Liste des Weltkulturerbe. Die Stadt wirkt erst wie eine normale alte Stadt, aber es gibt noch einen „separaten“ Kern durch eine Stadtmauer getrennt. Dahinter ist der eigentliche alte Stadtkern. Verwinkelte Gassen und viele alte Gebäude. Sehr gut erhalten und – so wirkt es – kaum verändert.

Turmfalken
Die letzten drei Bilder zeigen ein Haus in welchem eine Tochter von Moctezuma II lebte als Doña Isabel Moctezuma.

Weiter ging es in den Naturpark. Ein Hotspot für Adler- und Geierbeobachtungen. Eine tolle Gegend – viel Gegend!!!!

Der Felsen war voll mit Geiern. Das gibt die Handykamera aber nicht her. Hoffentlich gibt es Bilder auf der Kamera

Letzte Station war Trujillo. Schön von weitem könnte man die alte Festung der Mauren sehen. Hoch auf einem Hügel. Ähnlich wie Cáceres gab es einen sehr alten Kern. Eine weitere Besonderheit: es war die Heimat von Cortes und Pizarro und weiteren Conquistadoren. Auf dem zentralen Platz stand ein grosses Reiterstandbild von Cortez.

NaJa .. von einer amerikanischen Frau gestiftet

Aber auch dieser Ort hat seinen Reiz. Die Geschichte hat viel hinterlassen.

nicht so bekannter Conquistador
Pizarro-Haus
Blick von der Festung

Badajoz

Heute gab es einen Spaziergang durch Badajoz – bei Regen und Sonnenschein.

Die Stadt hat eine lange Vergangenheit. Sie wurde von den Mauren gegründet. Nach der Eroberung durch die Christen war erstmal Ruhe. Dann gingen die Erbfolgekriege an und die Kämpfe zwischen Portugal und Spanien. Ergebnis: man sieht viel dicke Stadtmauer und Wehranlagen aus verschieden Zeitfenstern.

Es gibt auch einige Hinweise auf die „Conquistadoren“ in der Stadt. Viele stammten aus der Extremadura. Diese Bezeichnung stammt übrigens von „extremos del Duero“ was ungefähr „jenseits des Flusses Duero“ bedeutet. So – mehr Klugscheißen kommt nicht – lieber ein paar Bilder.

Alcazaba de Badajoz im Regen
Gleicher Standort – gleiche Zeit. Blick nach links und rechts. Was kommt? Was geht?
Die Sonne kam raus und es wurde sehr angenehm
Ein Schrein ist vorbereitet für den Marsch durch die Stadt.

Quer durch Portugal

Nach den kräftezehrenden Tagen in Lissabon sind wir quer durch Portugal gefahren, an den Orten Evora und Elvas vorbei, direkt Richtung spanischer Grenze nach Badajoz.

Was soll ich sagen – es hat Bindfaden geregnet oder Hunde und Katzen oder oder oder …

Trotzdem sind wir durch Evora spaziert und sind ziemlich nass geworden. Bei besseren Wetter ist dieser Ort bestimmt ein Highlight aber so 🙁

Korkeichen am Straßenrand

In Elvas waren wir noch nicht trocken und haben uns den Rundgang gespart. Vielleicht fahren wir von Badajoz nochmal vorbei.

Heute ist erst Badajoz dran. Mal sehen wie nass wir werden.

Lissabon – 3.Tag

Der Morgen hat schon schlecht angefangen: wir wollen im Hotel Frühstücken und es steht eine lange Schlange vor dem Raum — Sonntag halt. NaJa, ein 2. Anlauf war auch nicht erfolgreich, also sind wir losgegangen. Unser Ziel war das „Museu Nacional de do Azulejo“ oder einfach Fliesenmuseum. War sehr schön gemacht. Das Museum ist in einem ehemaligen Kloster untergebracht und viele Räumlichkeiten waren entsprechend ausgestaltet.

Nach dem Museum wieder ins Zentrum und ein wenig in Parks gesessen und z.B. Sangria getrunken.

Am späten Nachmittag in eins der bekannten Cafés in Lissabon besucht und süße Köstlichkeiten ausprobiert.

Kleines Frühstück mit Tomaten und Käse
hhhhmmmm … lecker!!!!

Lissabon – neue Ansichten

Na, so nach ein paar Stunden mehr und nach der Suche von Barios ohne oder wenig touristischen Einfluss ist es uns gelungen auch ein paar Straßen und Plätze zu finden, welche nicht wie Disneyland ausgestattet sind. Es ist aber nicht einfach. Es bleibt dabei: mit seinen gefühlten 100 Hügeln ist diese Stadt nichts für Fusskranke. Und die Touristenströme inkl. der großen Kreuzfahrtschiffe, welche jetzt erst wieder einsetzen, werden diese Stadt fluten. Einen richtigen Zeitpunkt für einen Besuch — ….?

Sintra

Ein Ausflug in das sehr beliebte Sintra, ca. 25km von Lissabon entfernt. Zum Glück/Pech ist das Wetter durchwachsen und die Masse der Touristen sind nicht hier. Ist eher ruhig in den Gassen. Die Reiseführer haben etwas anderes befürchten lassen. Wir haben uns auf den Fußweg zum Palast auf dem Berg gemacht – selbstverständlich haben wir uns überschätzt – war ganz schön anstrengend. Jetzt fehlen noch ein paar Meter, aber wir brauchen einen Stop.

TucTuc und Palast im Nebel

Dann waren wir oben – naja fast – am Eingang gab es eine lange Schlange – Ticketautomaten. Um in den Park zu kommen 7,5€ und mit Palast 14€. Und noch ein steiler Weg. Wir haben uns gegen diese Attraktion entschieden und sind mit dem Bus wieder runtergefahren. Hier gab es dann … Pause.

Langsam machten wir uns auf den Rückweg zum Bahnhof um wieder nach Lissabon zu fahren. Es gab noch ein kleines Museum eines portugiesischen Künstlers. Das war noch einen Stop wert. Wirklich schönes kleines (4 Räume) Museum.

Beethoven

Zurück in Lissabon haben wir in der Metro noch Kunst entdeckt. Z.B. einen Hundertwasser als Fliesenbild