Llanes – malerischer Ort am Meer

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes im Naturschutzgebiet der Picos de Europa sind wir nochmals in den östlichen Hauptort Cangas de Onís gefahren. Hier hatten wir bisher unser schlechtestes Erlebnis mit aufladen. 3 der Ladestationen in der größeren Umgebung waren defekt. Alfredo hatte in einer der vielen Apps noch eine gefunden. Die wollten wir jetzt nehmen. Aber leider, nein. Die war nicht in Betrieb. Die allerletzte Möglichkeit war jetzt noch eine Ladestation in einer Hotelgarage. Die waren dort auch ganz nett und haben uns laden lassen. Die haben sogar beim Touristenzentrum angerufen. Und als Antwort erhalten, das Ihnen bekannt ist, dass alle Ladestationen außer Betrieb sind.

So sind hätten wir noch die Gelegenheit zu einem letzten Spaziergang durch den Ort. Der war inzwischen fast nicht mehr wieder zuerkennen. Bisher waren wir nur in der Woche dort. Jetzt am Samstag war der Ort voll mit Ausflüglern. Der Parkplatz auf dem die Autos abgestellt werden müssen, weil nur Pendelbusse an den Wochenenden und Juli/August in die Berge fahren dürfen, voll.

Kirche in Conga de Onís

Wir haben uns noch für einen kleinen Ausflug an die asturische Küste entschieden. Zunächst ging es an ein paar Klippen.

Der Weg führte entlang eines mit Ginster und Glockenheide bepflanzten Hanges. Wir haben da Ackerhummeln und wilde Orchideen entdeckt.

Gebäude in Llanes

Inzwischen ist der Akku wieder geladen und wir konnten entspannt die letzten Stunden genießen. Das nächste Ziel ist schon anvisiert: Es geht nach Santander und dann langsam weiter Richtung französischen Hoheitsgebiet.

Picos de Europa

Nach den „vielen“ Städten sind wir Mal wieder in der Natur. Unser Ziel waren die Picos de Europa. Wir haben uns in der Nähe von Cangas de Onís ein Apartment gemietet und verbringen ein paar Tage in den Bergen. Der Blick von unserer Terrasse, zumindest bei klarer Sicht sieht so aus:

Blick von unserem Apartment

Wir hören die ganze Zeit Kuhglocken – Recht entspannend!

1. Tag:

Zuerst waren wir Mal im Ort und haben uns ein wenig umgesehen. Der erste „miese“ Punkt – die einzige Ladestation im Ort hatte Störung. Neuplanung notwendig!! Wir wollten uns aber trotzdem einen ersten Eindruck vom Ort machen. Der Ort selbst ist komplett auf Touristen eingestellt. Viele Restaurants, Unterkünfte, Touranbieter und Käsegeschäfte. Wir haben uns noch die alte Steinbrücke mit dem Kreuz angesehen.

Das Kreuz hat auch mit dem Lokalpatrioten hier zu tun, dem ersten König von Asturien. Dazu später mehr.

Dann ging es zur Touristeninformation, um Infos und Karten über mögliche Wanderausflüge zu erhalten. Vor der Touristeninformation stand dieser Reisende.

Asturischer Emigrant

Hier in Spanien habe ich schon öfters Standbildern von Emigranten gesehen. Einige der Auswanderer sind reich wieder nach Spanien zurückgekehrt. Sie werden hier sehr wohlwollend „Indiano“ genannt. Die Rückkehrer bauten sich hier Prachtvillen, auch um ihren Erfolg und Reichtum zu zeigen. So ist auch die Touristeninformation in einer Rückkehrer-Villa.

Wir haben uns den Rest des Ortes erstmal gespart und suchten eine Ladestation.

2. Tag:

Am nächsten Tag – wieder geladen – haben wir uns die erste Tour vorgenommen. Eine Wanderung um zwei Bergseen.

Die Tour war ca. 8 km lang. War nicht so anspruchsvoll – viele befestigte Abschnitte, aber auch viele Graxelpfade. Auf jeden Fall anstrengend für „08/15 Fußgänger“.

Bergseepanorama
Und Schnee gab es auch noch zu sehen … ok – etwas weiter oben 😉
Am Anfang der Tour

Auf der Rückfahrt haben wir noch in Covadonga haltgemacht. Wenn ich den Ortsnamen lese denke ich eher an ein afrikanisches Dorf als an Spanien bzw. Asturien. War bestimmt ein afrikanischer Missionar 🤣.

Es gibt dort ein Kloster und eine Kapelle mit dem Grab des Don Pelayo, dem Gründer des Königreichs Asturien.

Don Pelayo
Klosterkirche
Tunnel zu einer kleinen Kapelle
Kapelle im Berg
Altar
Sarg von Don Pelayo

Das war es auch schon mit dem ersten Wandertag. Wir waren geschafft und müde, deshalb erst jetzt die Beschreibungen.

3 Tag:

Aber wir wollten noch höher hinaus. Einmal um die Picos rum zum Ort „Fuente de“. Da gibt es eine Seilbahn und da ging es höher.

Suchbild: Wo steht unser Auto?
Blick aus der Gondel auf unser kleines Auto (Blaustich durch Fensterfolie)
Oben

Wir sind ein bisschen spazieren gegangen und haben uns die Berge angesehen und die Aussicht genossen. Aber so wirklich sind Berge nicht unser Ding. Trotzdem ein paar schöne Bilder:

Das Wetter war toll – an manchen Ecken sehr windig. Wir haben Bergziegen oder Gämse und viele Vögel (gross und klein) gesehen. War ein schöner Ausflug!! Und wieder zu müde zum Schreiben

4. Tag:

Der dritte Wandertag – Karin hat das volle Ausflugsprogramm gebucht 🥴. Es sollte eine Schluchtwanderung sein „Ruta de Cares“. Cares ist ein Bergfluss in den Picos in einer tiefen Schlucht. Die ersten Kilometer ging es steil bergauf und nach einiger Zeit habe ich gestreikt. Das ist nicht meins. Aber unsere tapfere Karin ist allein weiter gegangen. „Gebucht ist gebucht“ 🙄. Trotzdem ein paar Bilder von mir vom ersten Teil.

Schlucht von Cares
Unten der Fluss
Da kamen wir her …
Da ging es weiter …
Diesmal andere Begleiter
Feigenbäume gab es sehr viele
Da zog sie davon und winkte zum Abschied…

Drei-Städte-Eck

Die letzten 2 Tage haben wir in einem Drei-Städte-Eck in Spanien verbracht. Es handelt sich um die Städte Gijón, Oviedo und Avilés in Asturien. Die Entfernungen betragen: Avilés – Gijón 28km, Gijón – Oviedo 30km und Oviedo – Avilés 33km.

Und gleichzeitig handelt es sich um die 3 größten Städte in Asturien. Fangen wir an mit Gijón. An unserem Ankunftstag sind wir noch am Abend nach Gijón gefahren. Es war Sonntag und wir waren uns nicht sicher ob überhaupt was los ist. Wir hatten ziemlich wenig vorab gelesen.

Erster Eindruck – nach der vielen „Gegend“ in Galicien … „…eine große Stadt …“. Breite Straßen, viele Häuser, sehr großer Hafen. Hier ein paar Bilder.

Asturischer König … bzw. Gründer des Asturischen Reiches „Don Pelayo“
Ein wichtiges Symbol in Asturien: Sidra Flaschen – Árbol de la Sidra
Surfbrett für Riesen oder Sumo-Ringer
Wie bekommt man Gäste in das Lokal: einfach Bürgersteig mit Treppe zum Lokal blockieren 😉
Zur Belohnung gab es Sidra. Erster Schluck …. „boah, sauer das Zeug“
Und noch eine kleine Käseplatte mit Asturischen Käse

Am nächsten Tag ging es weiter nach Oviedo. Gleiches Bild – große Stadt. Viel Kunst in Parks und auf Plätzen. War sehr schön!!

Auch hier ein paar Straßenansichten.

Wie ihr seht wird es langsam mit dem Wetter. Pullover und Windjacke sind im Augenblick am Tag nicht mehr notwendig.

Dann gab es noch eine besondere Quelle – bzw. Brunnen aus dem 9. Jahrhundert – „La Foncalada“. Karin suchte noch das … ¿Vögelchen? oder das Mäuschen? War aber nicht zu Hause

Dann ging es in die letzte Stadt: Avilés. Wieder ans Meer

Grosses Rathaus

Auch diese Stadt machte einen guten Eindruck. Es gab schöne Plätze, tolle Fassaden, nette Cafés und Bars.

Wirklich schöne Häuserfronten und auch ansprechende Gastronomie (innen und außen). Bei einem gab es auch viel Spass.

Manchmal versteckte sich auch etwas in den Eingängen – wie hier eine dekorative Decke in einem Eingang.

Einheimischer 😁

In Avilés gibt es noch ein Oscar Niemeyer Center. Wir hatten schon einmal Kontakt mit diesem Architekten – in Brasilien. Er ist zum Beispiel für die Hauptstadt Brasilia verantwortlich und auch andere Gebäude in Brasilien. Avilés hat ein Kulturcenter.

Im Hintergrund konnte man noch die Reste der Hüttenwerke und Schwerindustrie sehen. Sind inzwischen auch Zeugnisse der Vergangenheit. Die Region sucht, ähnlich dem Ruhrgebiet, nach neuen wirtschaftlichen Wegen.

Der Hafen lag auch direkt neben dem Center

Heute (Dienstag) ging es weiter in die Picos de Europa. Wir haben ein Unterkunft mitten in der Natur, zwischen Bergen und Kuhweiden. Wir hören die Kuhglocken. Wirklich lustig. Morgen versuchen wir uns nochmal in Wandern.

Picos de Europa mit Schnee

Miradores

Hier gibt es auch eine „Routa de Miradores“. Mal sehen was die so können.

Mirado „Chao do Monte“

Es gibt in Galizien viel Gegend … sehr viel Gegend und wenig Menschen. Die Küstenlinie ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Wenig Mensch … aber viel Tier

Der nächste Mirador wurde als höchste steilabfallende Klippe mit einer besonderen Aussicht beworben. Der erste Eindruck …

Windräder

viele Windräder

Und Kühe und Pferde

Das ganze Gelände ist ein Geopark mit freilaufenden Wildpferden. Am Eingang des Naturparks sind wir über ein Viehgitter gefahren. Ab dem Gitter liefen dann Pferde und auch viele Fohlen frei rum. Auch weideten Kühe und Kälber frei in der Landschaft ohne Zaun oder ähnliches. Die spazierten einfach gemächlich in der Gegend rum, blieben auf der Straße stehen, schauten einen an und gingen weiter.

Aber dann war da doch noch dieser Ausblick von dieser sehr hohen Klippe ins Meer.

Das nächste Ziel war wieder ein Geografisches – die Schnittstelle zwischen dem atlantischen Ozean und der Golf von Biskaya. Hier treffen die beiden aufeinander oder gehen ineinander über.

So … das war es für heute. Morgen geht es wieder weiter nach Osten. Das nächste Ziel ist ein kleines Hotel bei Pruvia – zwischen Avilés und Gijón. Da machen wir kurz (2 Nächte) Stop, um anschließend in die Picos de Europa zu fahren.

Nördlichster Punkt Spaniens

Weil das Wetter am Nachmittag etwas besser wurde haben wir uns noch für einen weiteren Ausflug entschieden. Das Ziel war der nördlichste Punkt von Spanien – Estaca de Bares. Und noch eine kleine Überraschung im Anschluss.

Viel ist nicht zu sehen am nördlichen Punkt.

Ein Leuchtturm, der sogar bewohnt wird. Naja, das Haus daneben. Es gab sogar einen kleinen Garten am nördlichsten Punkt Spaniens.

Leuchtturm

Felsen, Wasser und Aussicht

Hinter dem Leuchtturm ist ein Cap und da gibt es diesen Landmarkstein

Fast am nördlichsten Punkt

Anschließend…es war noch hell genug sind wir zu einem besonderen Punkt in dieser Region gefahren: Die schönste Bank der Welt!

Auch hier warnen die Reiseführer vor endlosen Schlangen von Touristen. Man sollte sich auf längere Wartezeiten einrichten, um am Ende 1 Min. auf der Bank zu sitzen. Tja – was sollen wir sagen … keiner da!!! 🤪😜. Also haben wir uns niedergelassen und diesen tollen Ausblick genossen!!!!

Die ständigen Wechsel von Licht und Schatten waren faszinierend!! Wir wollten nicht mehr gehen. Kam ja auch keiner 😎. Aber es wurde nach einiger Zeit dich etwas kühl. Egal — toll war es!!

Letzter Blick … Letztes Foto

Playa de las Catedrales

Und wieder stand Natur im Vordergrund – es ging zum Stand der Kathedralen – ca. 20 km hinter dem kleinen Städtchen Foz. In allen Berichten wird vor vielen Besuchern gewarnt. In den Jahren vor Covid waren bis zu 10.000 Besucher am Tag an diesem Strand. Dem wurde ein Riegel vorgeschoben und in den Urlaubswochen geht es nur noch per Anmeldung. Mehr als 4.000 dürfen nicht mehr an den Strand. Wir hatten Glück…kaum mehr als 100 Personen waren nicht da.

Der Strand kann nur bei Ebbe betreten werden. Wir haben uns den Gezeitenkalender genau angesehen und waren pünktlich zum niedrigsten Stand dort. Trotzdem mussten wir aufpassen und über das ein oder andere rückfließende Wasser springen, über Felsen klettern und die Schuhe zum weitergehen ausziehen.

Hier unsere Fotos

Ich weiß…viel Strand, viel Stein usw. – aber vor Ort war es toll, obwohl das Wetter nicht so ganz zum Strandtag passte.

Auf der Rückfahrt haben wir nochmal in Viveiro haltgemacht und haben uns den alten Ortskern angesehen und in der Markthalle für unser Abendessen eingekauft.

Neben der Kapelle des Klosters stand diese kleine Gruft

Ausflug nach Punta Socastro

Heute (Mittwoch) mal was ruhiges – Wandern. Nicht ganz unser Metier – aber egal. Los geht’s!!

Ziel war wieder ein „Cabo“ – Punta Socastro. Von dort gibt es den Blick auf den nördlichsten Punkt Spaniens. Es gab einen sehr gut ausgeschilderten Weg. Karin stellte sich auf eine Expedition ein und war komplett ausgestattet – Hut, Stock, Wanderschuhe ….

Es kann losgehen!!

Der Weg ging an der Küste entlang durch Eukalyptuswald.

Eukalyptussamen

Es gab schöne Ausblicke.

Die Küste in dieser Region ist schon beeindruckend!!

Auf dem Rückweg …

immer noch in Expeditionsmodus

trafen wir noch auf diese Zwei

Keine Ahnung was die 2 vorhaben …

Und dann war die Wanderung auch wieder zu Ende. Ein letzter Blick über die Landschaft, Bucht und Meer.

Nachmittags besuchten wir noch eine Keramikwerkstatt mit angegliedertem Keramikmuseum. Was wir vorfanden war noch viel mehr. Es ist ein thematisches Zentrum für Keramik genauer „ein Museum, ein Geschäft, ein Garten, ein Ort der Arbeit und des Experimentierens; ein Ort zum Leben oder Verbringen einer Saison, ein Raum zum Ausstellen oder Forschen“ laut deren Internetseite. Das Gelände besteht aus mehreren Gebäuden mit unterschiedlichsten Funktionen. Es gibt die Keramikwerkstatt, mehreren kleine Museen, Ausbildungsräume, eine Bibliothek mit fast 15000 Kunstbüchern, einen kleinen verzauberten Garten …

Im Keramikmuseum wurden Stücke verschiedenster Künstler ausgestellt

Schale von Picasso

Dann gab es noch dieses kleine Gerbereimuseum. Bis 1962 befand sich hier die größte Gerberei Galliziens.

Ein schöner Tag mit vielen Eindrücken geht zu Ende.

Ferrol

Am Dienstag stand Ferrol auf dem Programm. Die Historie dieser Stadt ist lang und hier war schon sehr früh der zentrale Hafen der span. Streitmacht. Viele Schiffe wurden hier gebaut. Ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Dementsprechend ist auch unsere Bildausbeute. Aber das Museum „Construcción Naval“ war ein kleiner Lichtblick. Leider wurde ein Teil der Ausstellung umgestellt und nicht alle Räumlichkeiten waren frei, aber es war gut gemacht. Modelle von Schiffen, Werkzeuge von früher, die Entwicklung des Schiffsbaus, verschiedene Materialen und so weiter und weiter…

Werkzeuge und riesige Zirkel
Alles ist größer
Schiffsschablonen?
Detail der Schablone
Alte Galionsfigur
vielleicht auch!?

Und dann gab es noch den Bereich Leuchttürme. Ziemlich spannend wie mit Glas und Licht „gespielt“ wurde, um einen ganz besonderen Lichtstrahl zu erzeugen.

Hhmm… Swarovski???
Eingangstor Arsenal Ferrol

Das war es auch schon zu Ferrol. Wie gesagt … nicht so viel in dieser Stadt. Auf dem Weg nach Ferrol haben wir noch einen tollen Mirador gefunden.

Beeindruckend!!!

So das war es von gestern. Bis zum nächsten Mal

Ortigueira

Am Montagmorgen sind wir weiter nach Ortigueira gereist. Das liegt schon im östlichen Teil Galliciens. Auch an einem Rias.

Die erste kleine Pause haben wir an einer alten römischen Brücke gemacht. Es gibt hier oft an schönen, meist schattigen Stellen Picknickflächen mit Tischen, Bänken manchmal auch mit Feuerstellen und Brunnen.

Die Fahrt führte uns durch Weideland, Ackerbauflächen und auch wieder durch Eucalyphtuswälder.

Je näher wir uns der Küste bei Ortigueira näherten, um so mehr Windräder haben wir gesehen. Und ich meine wirklich viele. Ich konnte sie nicht mehr zählen. Hunderte.

Nach der Ankunft haben wir einen kleinen Erkundungsspaziergang durch den Ort gemacht. Der Ort ist wenig aufregend, aber hat eine schöne Bucht mit kleinem Hafen und Promenade. An dieser Promenade steht auch dieser Dudelsackspieler.

Dudelsackspieler

Das Dudelsackspielen kommt von den Kelten und die waren ja auch hier in Gallicien. Es gibt in diesem Ort einmal jährlich auch ein großes, internationales Dudelsackfestival. Aber da sind wir leider schon wieder weitergezogen.

Unsere neue Unterkunft befindet sich in einem Haus mit direktem Blick auf den Ria de Ortigueira. Zuerst war ich ein wenig enttäuscht.

Der Meeresarm sah aus wie ein Tümpel mit viel Algen. Aber es war gerade Ebbe. Nach wenigen Stunden kam die Flut. Und jetzt sitze ich hier ganz begeistert und sehe mir das Kommen und Gehen des Wassers, der Boote im Hafen und der Wasservögel an. Bei Ebbe ist hier eine kleine Kolonie Löffelreiher.

In einem der beiden Cafés An der Promenade gab es noch ein Bier bei Sonnenuntergang.

Abschied von Tourinan

Nach einer Woche in Tourinan fällt uns der Abschied schwer. Es war einfach zu schön dort.

Am letzten Tag sind wir an den örtlichen Strand gegangen. Und der war wirklich nochmal ein Highlight. Ich konnte es gar nicht fassen, wie schön es dort ist.

Man kommt einen Berg mit grünen Wiesen herunter und steht unverhofft vor einer kleinen Bucht. Türkisblaues Wasser, weißer feiner Sand das ganze umrahmt von großen Kieselsteinen.

Zugegebenermaßen machen es einem die Kieselsteine nicht einfach über sie rüber zu klettern, um den Strand zu erreichen.

Hier fließt sogar ein kleiner Bach ins Meer

Aber es hat sich gelohnt. Wir wurden belohnt mit einem Tag in absoluter Ruhe. Nur unterbrochen vom Rauschen der Wellen.

Ein letzter Blick zurück

Mondaufgang

Am Abend gab es zum Abschluss dieser Woche nocheinmal einen schönen Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang Capo Tourinan